Rothaus Poisonbikes Cup 2012 - 1. Lauf in Büchel

Bei strahlendem Sonnenschein und Minustemperaturen von 10 Grad und weniger fanden sich immerhin 130 Starter in Büchel ein. In den Starterlisten fand man Namen wie Felix Euteneuer, Marcel Fleschhut, David Simon, Max Friedrich, Mathias Frohn, Heiko Gutmann, Andreas Kleiber, Eric Hühnlein und Günter Reitz und viele weitere Top-Fahrer aus ganz Deutschland. Auch die Hobby und Jugendklassen waren gut besetzt.

Bei diesen Temperaturen war es schon für jeden Fahrer eine Leistung, überhaupt an den Start zu gehen. Die Fahrer hatten nicht nur mit Kälte zu kämpfen, auch die Technik der Bikes wurde auf eine harte Probe gestellt. So waren z.B Züge eingefroren, was Schalten zum Abenteuer machte. Ein großes Problem war bei vielen Fahrrädern auch das Gabelöl, welches bei minus 12 Grad zu einer zähen Masse gefror, was sich erheblich auf die Steuerung des Bikes auswirkte.

Paul Volkelt - Organisator - www.pauls-biketours.dePaul VolkeltTNdatei_1328634274

Der Veranstalter hatte mit den Partnern Rothaus und Poisonbikes 2 starke Sponsoren  am Start. Nach der Anlieferung der Werbematerialien stellte das Herrichten der Strecke überhaupt kein Problem mehr dar. Das Radsportteam des SV Büchel hatte sich mit genügend heißen Getränken und Kuchen auf einen top Renntag eingestellt.

Pünktlich um 9.30 Uhr starteten mit der der U 15 Klasse die ersten Rennen. Am Start waren 13 Teilnehmer, die auf einer leicht verkürzten Strecke 4 Runden absolvierten. Aus diesem Rennen ging Niklas Schehl als Sieger hervor. Zweiter wurde Paul Häuser und auf Platz 3 fuhr Erick Weißhaar.

Als nächstes starteten die U 17 Fahrer, die auch mit 10 Startern auf den Startschuss warteten. Für die Jungs ging es dann schon auf die komplette Runde, die sie dann 4 mal fuhren. Hier ging dann Oliver Sust als erster durchs Ziel, 2. wurde Tim Becker, den 3. Platz belegte Niklas Wagner.

Danach startete die männliche Jugend, wo der Büchler Teamfahrer Christian Huck seinen 1. Saisonsieg einfuhr, zweiter wurde Niklas Weiß, den dritten Platz belegte Kilian Mogendorf. In dieser Klasse sind auch zwei Frauen gestartet hier fuhr Hanna Klein vor ihrer Konkurrentin Daniela Gerhards durchs Ziel.

An den Start gingen jetzt die Kids, die zu dritt auf eine kurze Runde gingen und diese 2 mal durchfuhren. Im Angesicht der Temperaturen kann man sagen, dass sie alle Sieger waren.

Es folgte das Shorttrack Rennen der Hobbyklasse mit  23 Teilnehmern, die auf der betonhart gefrorenen Piste, die nun an manchen Stellen zur Eispiste wurde, 8 Runden absolvierten. Aus diesem Rennen ging dann Börn Tillberg vor Heinrich Best und Uwe Blechschmitt als Sieger hervor.

Im nachfolgenden Rennen der Herren-Elite gingen nun die Top Fahrer auf die mittlerweile spiegelglatte Strecke. Ich als Veranstalter wollte die Trails die mittlerweile mit einer Eisschicht überzogen waren aus dem Rennen nehmen, das wollten jedoch die Fahrer nicht. (Hut ab). Die besten Sprüche waren: „nur die Harten kommen weiter“ oder „wer auf die Schnauze fällt steht wieder auf und fährt weiter“ oder „das ist eine Winterserie - nix für Weicheier“. Den besten Spruch hatte ich aber am Morgen gehört: „wem es hier zu kalt ist, der hat den falschen Sport gewählt“. Aber nun zurück zum Rennen: Die Fahrer schenkten sich nichts und lieferten ein spannendes Rennen, bei dem nach 7  Runden Felix Euteneuer gefolgt von Marcel Fleschhut und David Simon durchs Ziel fuhren.

Als letzte Gruppe gingen die Senioren 1 und 2 auf die vereiste Strecke. Das Feld war nur mit 4 Senioren 1- und 6 Senioren 2- Fahrern besetzt. Dies gab der tollen Veranstaltung aber keinen Abbruch. Die Seniorenfahrer absolvierten ebenfalls 6 Runden, wobei in der Senioren 2- Klasse Günter Reiz vor Radosavljevic Zoran und Sascha Lieb für sich entscheiden konnte. Bei den Senioren 1 siegte Erick Hühnlein vor Jens Hoyden und Christian Fischer.

Ein eiskalter Renntag ging zu Ende und alle haben ein großes Lob verdient.

Ob Fahrer, die trotz der Kälte den Veranstalter nicht im Stich liessen oder Streckenposten und Helfer und nicht zuletzt die Sponsoren Rothaus und Poison-Bikes mit ihrer großen Unterstützung, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.